E-Bikes Vergleich und Kaufberatung

Was sind E-Bikes und Pedelecs?

Das Fahrradfahren ist eines der größten Hobbys und Leidenschaften der Deutschen. Seit ein paar Jahren werden E-Bikes und Pedelecs immer beliebter, denn sie helfen dem Radfahren auch dann, wenn er bereits eine längere Strecke aus eigener Kraft zurückgelegt hat. Der wesentliche Unterschied zwischen E-Bikes und Pedelecs sind Folgende: beim E-Bike funktioniert die Unterstützung des Motors auf Knopfdruck – ohne das Treten der Pedale –. Beim Pedelec bekommt man nur dann die Unterstützung des Motors, wenn man die Pedale in Gang bringt. Pedelecs, welche als „Fahrräder“ gelten, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 25 km/h, wohingegen E-Bikes zulassungspflichtig sind; sie sind ab einer Leistung bzw. Geschwindigkeit ab sechs km/h erhältlich. Der Begriff Pedelec leitet sich aus dem Englischen ab und bedeutet Pedal Electric Cycle. Da sich der Name „Pedelec“ in Deutschland bisher nicht durchsetzen konnte, nennen die meisten Menschen das Pedelec „E-Bike“, wenn es auch in Wirklichkeit keines ist.

Vorteile von E-Bikes und Pedelecs

In Deutschland gibt es einige Menschen, die einen Arbeitsweg von lediglich bis zu 10 Kilometern haben. Hier lohnt es sich oft nicht, mit dem Auto zu fahren oder sich überhaupt ein Auto zuzulegen; zum Beispiel, wenn man in der Stadt wohnt und ohnehin alle Einrichtungen und Geschäfte in der näheren Umgebung hat. Vor allem in der Stadt hat man oft das Problem, dass man als Fahrer eines PKWs vor roten Ampeln warten muss, im Stau steht oder keinen freien Parkplatz findet. Mit dem Pedelec ist man bei diesen kürzeren Distanzen schneller am gewünschten Ort – ohne Zeitverlust und ohne Stress. Ein weiterer Aspekt zur Nutzung eines Pedelecs ist die Umwelt; es werden keine Abgase ausgesetzt und man muss keinen teuren Kraftstoff tanken, wie beim Auto oder beim Roller. Ein Pedelec wirkt somit der Luftverschmutzung entgegen! Das Fahren mit einem E-Bike oder Pedelec ist vom Ausgangsort bis zum gewünschten Ziel möglich; man muss nicht zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle gehen und auch keine teuren Tickets kaufen. Parken ist schier überall möglich. Natürlich sollte bedacht werden, dass man beim Fahren mit E-Bikes und Pedelecs nicht vergisst, dass man – wie auch beim normalen Fahrrad – einen Sturzhelm und geeignete Kleidung tragen sollte, wenn das Unfallrisiko durch Motor-unterstützte Fahrräder laut Statistiken nicht höher ist als mit einem Rad ohne Antrieb. Eine Helmpflicht bei normalen Pedelecs nicht, ist aber sehr zu empfehlen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Nutzung von Rädern mit Motorunterstützung ist unsere Gesundheit. Durch das Treten der Pedale ist die Nutzung von E-Bikes und Pedelecs ist man immer in Bewegung und hält seinen Rücken gerade. An der frischen Luft zu sein, ist für den Fahrradfahrer sehr gut und die Tatsache, dass man genug Bewegung hat – auch wenn man zum Beispiel im Büro arbeitet und tagsüber viel sitzt – ist hier ein weiterer Vorteil. Nicht immer schafft man es nach der Arbeit zum Sport oder oft hat man auch keine Lust oder Gedanken dafür. Wer ein E-Bike oder ein Pedelec besitzt, kann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: die Vermeidung von Umweltverschmutzung und ausreichend Bewegung in einem!

E-Bikes und Pedelecs werden auch sehr gerne von älteren Menschen gefahren, die sich die Fahrt mit dem Rad erleichtern möchten. Somit können ohne Probleme längere Strecken als mit einem normalen Fahrrad zurückgelegt werden. Ebenso sind Pedelecs bei Familien sehr beliebt, denn es ist – ebenso wie beim normalen Fahrrad – erlaubt, einen Kindersitz für Kinder bis sieben Jahre anzubringen und einen Fahrrad-Anhänger damit zu ziehen. Für das Fahren von Pedelecs – Ausnahme S-Pedelecs und R-Pedelecs – ist kein Mindestalter des Fahrers vorgeschrieben – E-Bikes hingegen erfordern ein Mindestalter von 16 Jahren. Aus diesem Grund sind Pedelecs ebenso für junge Erwachsene eine bessere und gesündere Alternative zum Mofa, Roller oder Moped. Ein Pedelec ist außerdem platzsparender aufzubewahren als ein Zweirad – egal ob vor der Haustür oder in der Garage. Für weitere Distanzen, die ungern mit dem Pedelec unternommen werden wollen, ist es kein Problem, das motorisierte Rad in öffentlichen Verkehrsmitteln mitzunehmen.

Mit dem E-Bike / Pedelec auf Reisen

Motorbetriebene Räder werden sehr gerne mit in Urlaub genommen, da man vor Ort sehr schnell und kostengünstig von dem einen zum anderen Ort kommt. Außerdem eignen sich E-Bikes und Pedelecs sehr gut, um auch höhergelegene Orte – zum Beispiel in den Alpen – zu erreichen. Es sollte jedoch auf den Untergrund geachtet werden. Nicht alle Wege sind für Räder zulässig, da es dort entweder sehr enge Passagen oder zu steile Abhänge gibt. Hier müsste das E-Bike bis zur Rückkehr an den Ausgangsort abgestellt werden. Die meisten Touristenziele verfügen über Stellplätze für Fahrräder und E-Bikes bzw. Pedelecs. Jedoch sollte bei Touren im Gebirge unbedingt darauf geachtet werden, dass steilere Strecken zwar möglich sind, aber beim späteren Runter fahren auch sehr gefährlich sein können. Es empfiehlt sich, vorsichtig und nicht zu schnell zu bergab zu fahren. Auch die Mitnahme von Gepäck erschwert das Bremsen und bewirkt, dass man beim Bergab fahren eine zu hohe Geschwindigkeit erreicht.

Was ist ein S-Pedelec?

Im Gegensatz zum normalen Pedelec muss man beim Fahren mit einem S-Pedelec, einem „schnellen Pedelec“ mindestens 16 Jahre alt sein und im Besitz eins Roller-Führerscheins oder höher sein, da das S-Pedelec als Leichtkraftrad eingestuft wird. Wer ein S-Pedelec fahren möchte, muss – wie beim Roller oft Mofa auch – über ein beleuchtetes Versicherungskennzeichen verfügen und dieses am Rad anbringen. Ebenso müssen gelbe Seitenrückstrahler, eine Hupe, ein seitlicher Fahrradständer sowie funktionierendes Bremslicht vorhanden sein. Ein schnelles Pedelec kann eine maximale Nenndauerleistung von bis zu 4000 Watt haben; es besteht eine Helmpflicht! Anders als normale Fahrräder darf ein schnelles Pedelec in Einbahnstraßen niemals entgegen der Fahrtrichtung fahren! Radwege sind für S-Pedelecs verboten, da sie eine Geschwindigkeit von bis zu 45 Kilometern pro Stunde erreichen können. Beim Fahren mit einem S-Pedelec muss das Licht permanent angeschaltet sein. Ebenso wie beim Autofahren liegt die Promillegrenze bei 0,5. Es empfiehlt sich jedoch, vor dem Fahren mit einem (S)-Pedelec oder E-Bike auf den Verzehr von Alkohol zu verzichten!

Was ist ein R-Pedelec?

Ein R-Pedelec, ein sogenanntes Race- oder Renn-Pedelec ist auf öffentlichen Straßen nicht zugelassen. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 75 Kilometern pro Stunde darf es nur auf speziellen Rennstrecken gefahren werden. In diesem Fall sind ein Helm sowie dafür vorgesehene Kleidung zwingend erforderlich.

Wie funktioniert ein E-Bike?

Es gibt verschiedene Arten von motorisierten Fahrrädern. Beim Pedelec bekommt man die Unterstützung vom Motor, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Das Pedelec verfügt über zahlreiche Sensoren, die dem Fahrer ein angenehmes Fahren ermöglichen. In der Regel werden die Trittfrequenz, der Drehmoment sowie die Geschwindigkeit gemessen. Es wird automatisch berechnet, wie viel Energie nötig ist, um vorwärts zu kommen. Umgangssprachlich wird das Pedelec auch „E-Bike“ genannt, wenn es auch in Wirklichkeit keines ist. Denn das eigentliche E-Bike ist ein Kleinkraftrad, bei dem man auf Knopfdruck eine Geschwindigkeit von bis zu 45 Kilometern pro Stunde erreichen kann. Es besteht eine Helmpflicht und am E-Bike muss ein gültiges Versicherungskennzeichen angebracht sein. Der Fahrer eines E-Bikes muss mindestens 16 Jahre alt sein und mindestens über einen Mofa-Führerschein verfügen.

Es gibt verschiedene Motoren: den Mittelmotor, den Heck- bzw. Hinterradantrieb sowie den Frontmotor. (Vorderradantrieb). Das Bremsen ist bei allen Motoren möglich, wenn auch das E-Bike gerade vom Motor unterstützt wird. Die Stromzufuhr wird unmittelbar nach Betätigung der Bremse unterbrochen. Alle Einstellungen werden am Display des E-Bikes, dem sogenannten Bordcomputer, vorgenommen. Ohne dieses Display ist das Fahren mit Motor nicht möglich. Um den Bordcomputer vor Diebstahl zu schützen, kann man ihn bei den meisten E-Bikes ganz einfach abnehmen. Bei anderen Modellen ist er so fest verbaut, dass es schwierig werden würde, ihn zu stehlen. Alle Informationen, wie zum Beispiel die Geschwindigkeit, den eingestellten Modus, den Stand des Akkus oder die bereits gefahrenen Kilometer werden auf dem Display angezeigt. Einige Displays verfügen sogar über ein integriertes Navigationssystem oder zeigen an, wenn der Fahrer eine Nachricht auf sein Smartphone erhält; lesen kann der Fahrer diese Nachricht jedoch nicht. Aufgrund der Sicherheit des Fahrers können Nachrichten erst gelesen werden, wenn angehalten und das Smartphone hervor genommen wurde. Generell sollte auf die Benutzung des Smartphones während der Fahrt verzichtet werden, da dies zu schweren Unfällen führen kann!

Jeder Motor hat einige Vorteile, jedoch auch ein paar Nachteile. Der Fahrer eines E-Bikes sollte sich vor dem Kauf die Frage stellen, ob er eine Rücktrittbremse benötigt oder ob er überwiegend auf der Straße oder doch eher im Gelände mit dem E-Bike fahren möchte. Hier wird man beim Händler vor Ort gut beraten und hat sogar die Möglichkeit, verschiedene Modelle zu testen. Ebenfalls sollte bedacht werden, dass ein E-Bike oder ein Pedelec wesentlich schwerer sind als klassische Fahrräder. Dies ist zum Beispiel beim Transport des Bikes sehr wichtig: E-Bikes können zwar mit dem PKW transportiert werden – auf dem Dach, im Kofferraum oder auf einem Halter, der an der Heckklappe oder an der Anhängerkupplung befestigt wird – sollten jedoch, gerne auch zusätzlich, mit Spanngurten sicher befestigt werden.

E-Bike Unterstützungsstufen

Der Motor eines Pedelecs kommt nur dann zum Zuge, wenn der Fahrer auch selbst in die Pedale tritt. Dieser Motor leistet 250 Watt, kann aber vom Fahrer eingestellt werden, was einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde entspricht. Selbstverständlich kann das Pedelec auch schneller fahren als 25 km/h; hier muss der Fahrer aus eigener Kraft kräftig in die Pedale treten – wie beim klassischen Fahrrad. Die Vorteile bei motorisierten Bikes sind, dass der Fahrer sich auch mal Strecken zumuten kann, die er mit einem normalen Fahrrad nicht schaffen würde (zum Beispiel einen steilen Berg hochfahren) oder die Tatsache, im Sommer nicht schweißgebadet am Ziel anzukommen. Auch ältere Radler haben hier einen großen Vorteil, weil der Motor ihnen hilft, wenn die Kraft so langsam zu Ende geht.

Jedes E-Bike verfügt über verschiedene Unterstützungsstufen. Umso höher der Fahrer die Unterstützungsstufe einstellt, desto mehr Kraft bringt der Antrieb und die Geschwindigkeit wird erhöht, ohne dass der Fahrer kräftiger in die Pedale treten muss. Wer gerne aus eigener Kraft – zum Beispiel im Gelände – fahren möchte, kann den Motor nur dann anschalten, wenn ihn die eigene Kraft verlässt oder die Strecken zu steil werden. Je nach Modell kann man die einzelnen Unterstützungsstufen einstellen; beispielsweise Stufe 3: bis 13 km/h.

Wer jedoch denkt, dass das Fahren eines E-Bikes nur etwas für faule Menschen ist, liegt leider falsch. Wenn der Motor dem Radler nur zur Hilfe beim Bergab fahren oder am Schluss einer sehr langen Radtour dient, muss sich (fast) genau so anstrengen wie bei einem klassischen Fahrrad. Das Fahren eines E-Bikes ist somit gut für die Gesundheit und schont gleichzeitig die Umwelt. Der Fahrer sollte jedoch immer „richtig“ gekleidet zu sein – im Winter mit einer warmen Jacke, Mütze (unter dem Helm!) und Handschuhen, im Sommer leicht (nachdem die Haut mit Sonnenschutzmittel eingecremt wurde, um einen Sonnenbrand zu vermeiden).

E-Bike Akkus

Vor dem Losfahren mit dem Pedelec oder E-Bike muss darauf geachtet werden, dass der Akku noch über ausreichend Kapazität verfügt. Vor längeren Strecken sollte der Akku voll aufgeladen sein. Bei einigen Modellen kann der Akku vom Rad abgenommen werden. In diesem Fall lässt sich der Akku an jeder im Haus befindlichen Steckdose laden. Der Akku befindet sich entweder am Gepäckträger oder am Rahmen des Rades. Die Akkus, die am häufigsten in E-Bikes oder Pedelecs verbaut werden, sind Lithium-Ionen Akkus. Für einen komplett leeren Akku aufzuladen, benötigt es eine Zeit von etwa zwei bis fünf Stunden. Nach den ersten zwei bis drei Aufladungen eines neuen Akkus sollte dieser komplett leer gefahren werden; danach reicht es, den Akku immer nur nach oder vor jeder Fahrt zu laden.

Der Energiegehalt eines Akkus wird in Wattstunden gerechnet. Die meisten E-Bikes und Pedelecs verfügen über einen Akku mit einer Leistung von 250 bis 600 Wattstunden. Natürlich sind die leistungsstärkeren Akkus größer und schwerer.

Sollte unterwegs einmal der Akku während der Fahrt entleert werden, ist dies kein Problem; ist kein Ersatz-Akku zu Hand, kann der Akku an jeder Ladestation wieder aufgeladen werden. Bestenfalls informiert man sich vor jeder längeren Fahrt, wo sich Ladestationen im Umkreis befinden. Selbstverständlich ist es kein Problem, ohne leeren Akku mit dem E-Bike oder mit dem Pedelec weiter zu fahren, denn es fehlt lediglich die Unterstützung des Motors.

E-Bike Reichweiten

Wie lange man mit seinem E-Bike oder seinem Pedelec unterwegs ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die Frage, wie lange die Reichweite eines Akkus beträgt, stellt man sich sowohl vor dem Kauf als auch während jeder Fahrt. Dies kann man nicht pauschal beantworten. In erster Linie kommt es darauf an, wie groß die Kapazität des Akkus ist. Hier sollte der Fahrer bedenken, dass – wenn er ein Bike mit starkem Motor hat – auch einen starken Akku, also einen Akku mit großer Kapazität, benötigt. Auch die Fahrweise des Bikers ist für die Reichweite des Akkus entscheidend. Ebenso spielen die Außentemperatur, der Untergrund, auf dem das E-Bike fährt sowie Gegenwind und Gepäck eine große Rolle. Wer mit viel Gepäck unterwegs ist, muss damit rechnen, dass der Akku sich während der Fahrt schneller entlädt. Auch sollte das Gewicht des Fahrers beachtet werden. Kräftige oder schwere Fahrer sollten sich vor dem Kauf informieren, welcher Akku für sie am besten geeignet ist. Schwere Kleidung oder Jacken, die sich durch den Fahrtwind aufblähen, führen ebenfalls zur Verringerung der Reichweite.

Wer jedoch gleichmäßig in die Pedale tritt oder häufiges Anhalten und Anfahren vermeidet, kann die Reichweite erhöhen. Generell sollte der Fahrer im 1. Gang anfahren und dann nach und nach „hochschalten“. Vor einer längeren Fahrt sollte der Reifendruck überprüft werden. Dieser ist ebenfalls ein Faktor bei der Reichweite des Akkus. In den kühleren Jahreszeiten – Herbst und Winter – sollte der Reifendruck jedoch möglichst niedrig gehalten werden, da somit die Auflagefläche des Reifens auf der Straße verbreitert wird. So können Unfälle durch rutschiges Laub, Schnee oder Matsch, welche auf der Straße oder dem Radweg liegen könnten, vermieden werden.

E-Bikes und Pedelecs werden heute schon sehr preiswert angeboten; im Gegensatz zu vor wenigen Jahren noch. Oft wird bei der Produktion jedoch an der Qualität gespart. Oftmals sind der Motor oder der Rahmen nicht sehr hochwertig oder der Akku ist nicht sehr stark. Daher sollte vielleicht lieber ein bisschen mehr Geld in ein hochwertigeres Bike investiert werden. „Gute“ E-Bikes und Pedelecs kosten oft nur „ein bisschen“ mehr. Sehr hochwertige Bikes, die überwiegend von Profis oder Rennradfahrern genutzt werden, können um einiges teurer sein. Hier sollte sich der Interessent vor dem Kauf ausgiebig beraten lassen, damit er das Bike findet, das am besten zu ihm passt. Für Radler, die nur selten oder in ihrer Freizeit mit dem Bike unterwegs sind, reicht oftmals ein preiswerteres Modell, da sie schon bei ihrem normalen Fahrrad keinen großen Wert auf überdurchschnittliche Qualität und Funktionen gelegt haben.

Bis vor ein paar Jahren gab es nur in großen Städten oder Urlaubsregionen Ladestationen für E-Bikes und Pedelecs. Das hat sich in den letzten Jahren geändert; auch in kleineren Städten findet man nun spezielle Ladestationen. Sollte man jedoch in Orten unterwegs sein, in denen es keine Ladestationen gibt, hat der Fahrer die Möglichkeit, sicher vor der Fahrt darüber zu erkundigen und gegebenenfalls sein eigenes Ladegerät mitzunehmen. Dies ist oft sehr umständlich und für den Fahrer nur unnötiger Ballast. Es sollte dem Fahrer auch bewusst sein, dass er das E-Bike – nachdem der Akku sich komplett entleert hat – natürlich auch weiterhin nutzen kann, jedoch auf die Unterstützung des Motors verzichten muss. Zu Hause hat er dann die Möglichkeit, denn Akku wieder vollständig aufzuladen.

Sollte die Ladekapazität des Akkus nach einigen Jahren nachlassen, sollte der Fahrer des E-Bikes darüber nachdenken, sich einen neuen Akku zu kaufen. Den alten Akku kann er immer noch als Ersatz aufbewahren, muss diesen jedoch von Zeit zu Zeit laden, sodass dieser sich nicht für längere Zeit komplett entlädt und eventuell gar nicht mehr funktioniert. Der Fahrer sollte vor der Neuanschaffung eines Akkus wissen, dass Akkus nicht sehr günstig sind und sollte sich hier nicht für den „billigsten“ Akku entscheiden! Auch die Angaben der Hersteller von Akkus sind oft sehr verwirrend und entsprechen nicht immer der Realität. Oft ist der Akku schon am Ende, lange bevor die vom Hersteller vorgegebene Werte – zum Beispiel Laufzeit in Kilometer oder Anzahl der Ladungen – erreicht sind. Auch die Angaben, wie viele Kilometer man mit einem voll geladenen Akku zurücklegen kann, stimmen oft nicht mit denen des Herstellers überein. Kleinere Strecken von wenigen Kilometern auf einer halbwegs geraden Strecke könnten ohne Bedenken mit einem Akku zurückgelegt werden, der nicht komplett geladen ist. Längere Strecken oder Touren im Gelände sollten nur mit einem vollen Akku angegangen werden, sofern der Fahrer nicht auf die Unterstützung des Motors verzichten möchte. Ein guter Akku kann – je nach Strecke und Fahrverhalten – sogar bis zu 100 Kilometer halten. Auch wenn beim Fahren eines Pedelecs keine Helmpflicht besteht, sollte der Fahrer auf keinen Fall auf einen Helm verzichten. Die meisten Verletzungen am Kopf können durch einen Helm verhindert werden.

Wenn die Nutzung eines E-Bikes oder Pedelecs auch sehr kompliziert erscheinen mag, ist es ein Kinderspiel, ein motorisiertes Fahrrad zu fahren. Natürlich erfordert es ein wenig Übung, mit der Unterstützung des Motors umgehen zu können und ebenfalls ein wenig Erfahrung, was das Laden und Lagern des Akkus betrifft. Dies hat man jedoch schnell verinnerlicht! Danach ist das Fahren eines E-Bikes so einfach wie das Fahren mit einem herkömmlichen Rad! Das Wichtigste – neben der Sicherheit natürlich – ist der Spaß am Fahren!

Tipps zur Pflege des Akkus

Es empfiehlt sich, den Akku bei Temperaturen bis zu 20 Grad zu lagern; direkte Sonneneinstrahlung sollte unbedingt vermieden werden. Auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind für die Lebensdauer des Akkus nicht gut. Im Winter sollte der Akku in jedem Fall im Haus gelagert werden. Für den Akku ist es außerdem gut, wenn er nach jeder Fahrt neu aufgeladen wird. Der Akku muss unbedingt vor Wasser – zum Beispiel beim Waschen des E-Bikes mit einem Schlauch oder einem Hochdruckreiniger – geschützt werden, da er durch zu viel Wasser kaputt gehen kann. Wenn der Akku gesäubert werden muss, sollte dies mit einem fechten, nicht nassen, Tuch oder Lappen geschehen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Kontakte des Akkus immer sauber sind, damit er richtig funktioniert. Sollte ein Akku mal nicht mehr funktionieren, sollte er fachgerecht entsorgt werden. Die Lebensdauer eines Akkus beträgt je nach Nutzung sowie Pflege etwa zwei bis fünf Jahre.

Achtung!

Da Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs ein beliebtes Ziel von Dieben sind, sollten Räder niemals unbeaufsichtigt abgestellt werden und nach Möglichkeit immer ordnungsgemäß mit einem sicheren Schloss an einem dafür vorgesehenen Fahrradständer abgeschlossen werden. In der Regel stehen die Chancen sehr schlecht, das geklaute Rad wieder seinem rechtmäßigen Besitzer zugeführt werden kann.

E-Bike Typen

S-Pedelec / E-Bike

Das Speed-Pedelec kann – im Gegensatz zu allen anderen E-Bikes bzw. Pedelecs, welche 25 km/h fahren können – eine Geschwindigkeit von 45 km/h erreichen. Es gilt nicht mehr als Fahrrad, sondern als Kleinkraftrad. Das S-Pedelec muss über ein Versicherungskennzeichen verfügen und der Fahrer muss mindestens im Besitz eines AM-Führerscheins sein. Beim Fahren eines S-Pedelec besteht eine Helmpflicht. In der Optik unterscheidet sich ein S-Pedelec nicht von einem Pedelec, welches nur 25 Kilometer pro Stunde fahren kann. E-Bikes sind in unterschiedlichen Typen erhältlich; somit kommen sowohl Stadtfahrer als auch Bergfreunde auf ihre Kosten. Es empfiehlt sich sowohl beim S-Pedelec als auch bei allen anderen motorisierten Bikes, vor dem Kauf eine Probefahrt durchzuführen, damit man mit seiner Entscheidung nicht unglücklich ist und das Bike gegebenenfalls kurz danach verkaufen möchte!

Trekking E-Bike / Touren E-Bike

Trekking E-Bikes sind für lange Strecken ausgelegt; der Fahrer sitzt gerade und komfortabel, was zur Schonung des Rückens führt. Sportlich ist das Trekking E-Bike trotzdem! Auch auf unebenen Untergründen kann man ohne Probleme mit einem Trekking E-Bike fahren, da es über einen stabilen Rahmen verfügt. Ebenso verfügt es über einen starken Motor sowie über eine zuverlässige Lichtanlage, die es ermöglicht, auch im Dunkeln komfortabel zum gewünschten Ziel zu gelangen. Aufgrund der Motorunterstützung hat der Fahrer die Möglichkeit, mehr Gepäck bei seiner Tour mitzunehmen, ohne dass es für ihn körperlich zu anstrengend wird. Wie lange der Akku hält, kommt zum einen auf die Qualität und die Angaben des Herstellers an und zum zweiten auf das Fahrverhalten und die Gegebenheiten der Strecke. Trekking E-Bikes gehören zu den beliebtesten Typen von motorisierten Fahrrädern!

City E-Bikes

Der wahrscheinlich beste Fahrradtyp, für Leute, die häufig mit dem Rad in der Stadt unterwegs sind, City E-Bikes. Die komfortablen City E-Bikes verfügen über einen bequemen Sattel und Gepäckträger, um damit zum Beispiel Einkäufe zu transportieren. Optional kann man weitere Taschen und Zubehör nachkaufen und somit sein optimales Rad kreieren. Ein City E-Bike besitzt eine Straßen-verkehrstaugliche Ausstattung und eignet sich sehr gut für kürzere Strecken auf ebenen Untergründen. City E-Bikes sind sehr verlässlich, wartungsarm und wetter resistent. Aufgrund der breiteren Reifen können auch Schlaglöcher dem City E-Bike nichts anhaben. Auch für ältere Menschen sind die sogenannten Stadt-E-Bikes sehr gut geeignet, weil sie einfach zu fahren und sehr komfortabel sind. City E-Bikes gibt es in verschiedenen Designs – von klassisch bis trendig. Meist sind City E-Bikes so gestaltet, dass sie sowohl für Frauen als auch für Männer geeignet sind; sie kommen optisch dem ursprünglichen Fahrrad am nächsten. Bestenfalls verfügt ein City E-Bike über eine Rücktrittbremse, da diese beim Fahren in der Stadt aufgrund stockendem Verkehr von Vorteil sein kann.

E-Mountainbike

Sowohl im Urlaub als auch in Regionen mit vielen Erhebungen ist man mit einem E-Mountainbike sicherlich gut beraten. Der Spaß kommt beim Fahren eines E-Mountainbikes garantiert nicht zu kurz! Ein E-Mountainbike verfügt über breite Reifen, ein gute Federung und einen stabilen Rahmen, der sämtlichen Schlägen standhält. Sehr wichtig ist auch ein starker Motor, damit man problemlos die gewünschten Hügel und Berge erklimmen kann. Vorsicht ist jedoch beim Bergab fahren geboten. Zur eigenen Sicherheit sollte immer ein Helm getragen werden! Ein E-Mountainbike verfügt über einen Mittelmotor oder über Heckantrieb. Es kann nicht nur im Gelände eingesetzt werden, sondern eignet sich ebenfalls für alltägliche Fahrten in der Stadt oder auf Radwegen. Für lange Strecken, die mehrere Stunden dauern, ist das E-Mountainbike nur bedingt geeignet, da man eine sportliche Haltung einnimmt und dies zu Rückenschmerzen führen kann.

Motorisiertes Klapprad

Für Pendler, die einen Teil ihrer täglichen Strecke mit dem PKW oder einem öffentlichen Verkehrsmittel zurücklegen und die restliche Strecke mit dem Rad bewältigen möchten, eignet sich sehr gut ein Klapprad- oder Faltrad-E-Bike! Dieser Typ von E-Bike ist sehr flexibel und kann mit wenigen Handgriffen zusammengeklappt und platzsparend verstaut werden. Auch für Touristen, die eine Stadt besichtigen wollen, eignet sich ein solches klappbares E-Bike hervorragend. Sie können sich aussuchen, ob sie das Rad auf dem Weg in die Stadt selbst fahren möchten oder es in der Bahn oder im Bus zusammengeklappt transportieren möchten. In der Unterkunft findet sich garantiert auch ein Platz für das Klapp-E-Bike. Der Akku eines Klapprads hat eine Reichweite von n etwa 100 Kilometern. Der Rahmen ist sowohl für Frauen als auch für Männer geeignet; der Sattel und das Lenkrad können in der Höhe verstellt werden. Dies ist auch für Familien ein großer Vorteil, denn so kann das Klapp-E-Bike von mehreren unterschiedlich großen Familienmitgliedern genutzt werden.

Lasten E-Bike

Wie der Name schon sagt, kann man mit einem Lasten E-Bike größere und sperrige Dinge transportieren. Diese Art von E-Bike-Typ verfügt über einen langen Gepäckträger oder über eine sogenannte Transportschale. Es ist problemlos möglich, Umzugskisten, Einkäufe oder sogar Kindersitze und Babyschalen zu befördern. Für Familien mit kleinen Kindern sind Lasten E-Bikes in der Stadt eine gute Option zum eigenen PKW. Auch auf Radtouren, bei denen Kinder mitfahren, die die Wegstrecke aus eigener Kraft noch nicht schaffen würden, sind Lasten E-Bikes sehr beliebt. Es können bis zu 200 Kilogramm zugeladen werden. Lasten E-Bikes gibt es in zwei Varianten: als Modell mit 25 km/h, welches ohne Führerschein gefahren werden darf und mit 45 km/h; hier benötigt man einen Führerschein und ein Versicherungskennzeichen (es gelten die gleichen Vorschriften wie beim S-Pedelec). Auch für größere Picknicks mit der Familie oder Freunden eignen sich Lasten E-Bikes hervorragend, denn die Ladeschale verfügt über ein beachtliches Volumen. Es gibt unterschiedliche Modelle: das Lasten E-Bike, welches an ein klassisches Fahrrad erinnert; es verfügt über zwei große Räder sowie über ein oder zwei überdimensionierte Gepäckträger vorne oder hinten. Das zweite Modell sieht man häufiger: hier befindet sich die Transportschale zwischen dem Vorderrad und dem Fahrer. Modell drei sieht man bisher noch nicht sehr oft: es hat hinten zwei Räder und vorne eines. Die Transportschale befindet sich auch hier zwischen dem vorderen Rad und dem Fahrer. Ein großer Vorteil dieses Modells ist – aufgrund der drei Räder – die Stabilität.

XXL E-Bikes

Auch stark übergewichtigen Menschen müssen nicht darauf verzichten, mit einem E-Bike zu fahren. Es gibt XXL E-Bikes, welche für Fahrer geeignet sind, die ein Körpergewicht von 160 Kilogramm haben. Diese XXL E-Bikes verfügen über sehr stabile Rahmen, Speichen, Gabeln sowie Räder und haben einen komfortablen Sattel. Die Fahreigenschaften sind nicht beeinträchtigt. Aufgrund der genannten Verstärkungen sind XXL E-Bikes etwas teurer als die normale Variante.

E-Dreirad

Viele Menschen sind nicht oder nicht mehr in der Lage, mit einem herkömmlichen Fahrrad oder E-Bike zu fahren, sei es durch fortgeschrittenes Alter und die damit verbundenen Gleichgewichtsstörungen oder aufgrund körperlicher Beeinträchtigung. Hier eignen sich spezielle motorbetriebene Dreiräder für Erwachsene. Mit einem solchen E-Dreirad hat man aufgrund des dritten Rades mehr Stabilität, ein komfortable Sitzhaltung und Platz genug, um beispielsweise Einkäufe zu transportieren.

E-Bike Motor und Antrieb

Nicht nur die Modelle der einzelnen E-Bikes und Pedelecs haben sich in den letzten Jahren verändert, auch die Motoren bzw. Antriebe wurden stark verbessert. Es gibt verschiedene Arten von Antrieben für E-Bikes und Pedelecs, wie zum Beispiel den Mittelmotor, den Vorder- oder den Hinterradantrieb. In den nachfolgenden Abschnitten werden die einzelnen Antriebe beschrieben.

Als kurze Anmerkung vorab sollte erwähnt sein, dass E-Bike- und Pedelec-Fahrer, die einen Rücktritt benötigen, entweder zu einem Vorderradantrieb oder einem Mittelmotor greifen müssen, denn es gibt kaum E-Bikes mit Hinterradantrieb, die über einen Rücktritt verfügen. Jeder einzelne Antrieb hat Vor- und natürlich auch Nachteile; beim Vorderradantrieb muss man ein wenig vorsichtig sein, denn vor allem günstige E-Bike- und Pedelec-Modelle, die über Vorderradantrieb verfügen, haben oft die Eigenschaft, „ruckelig“ zu fahren, sie „ziehen“ am Anfang nicht sehr stark – im Gegensatz zu den anderen Antrieben – und am Schluss laufen sie ein wenig nach. Dies liegt an der Sensorik des Vorderradantriebs. Informationen hierzu weiter unten.

Mittelmotor

Die am häufigsten genutzte Antriebsart bei E-Bikes und Pedelecs sind Mittelmotoren. Diese haben meist eine sehr gute Sensorik und Motorsteuerung, bieten Vorteile bei der Gewichtsverteilung; sie sind mit allen Schaltungstypen kombinierbar – besonders häufig mit Nabenschaltungen, weil diese nicht so oft gewartet werden müssen. Ebenso verfügen sie über einen Rücktritt, welcher sich oft als großer Vorteil erweisen kann – vor allem im Gelände und den damit verbundenen Bergabfahrten. Wer jedoch häufig mit dem E-Bike im Gelände unterwegs ist, sollte sich überlegen, ein Rad mit Kettenschaltung zuzulegen, die diese deutlich schneller schalten. Ein Mittelmotor muss beim Wechseln der Reifen nicht ausgebaut werden und die Position des Mittelmotors stört den Fahrer in keinster Weise, wodurch das Fahrgefühl sicher und komfortabel ist. Ebenso ein großer Vorteil sind – sofern der Akku in der Nähe des Motors sitzt – die wenigen, anfälligen Kabelverbindungen. Der Wirkungsgrad des Mittelmotors ist höher, denn dieser läuft fast immer im idealen Drehzahlbereich, weil er über eine vorgeschaltete Schaltung verfügt.

Zwei Nachteile, die genannt werden sollten sind, dass mit dem Mittelmotor der Kettenstrang und das Ritzel durch zusätzlichen Zug teilweise stark belastet werden und – bei der Nutzung einer Nabenschaltung – schaltet der Mittelmotor unter Last nicht zu 100 % optimal, falls der Motor keine Schubabschaltung hat.

Hinterradantrieb / Heckantrieb

Der Antrieb eines E-Bikes oder Pedelecs ist für das Fahrverhalten ausschlaggebend. Durch unterschiedliche Antriebe fährt sich jedes E-Bike anders. Der wohl sportlichste Antrieb für ein motorbetriebenes Bike ist in jedem Fall der Hinterradantrieb; als Fahrer hat man das Gefühl, als ob jemand von hinten schiebt, man hat einen guten Halt und ist sicher – auch auf rutschigem Untergrund. Der bürstenlose Gleichstrommotor läuft zuverlässig und muss nicht oft gewartet werden.

Die Vorteile des Hinterradantriebs sind, dass dieser – im Verglich zum Frontantrieb – leichter zu lenken ist, weil das Gewicht des Motors hinten liegt. Die Motoren im Hinterrad sind größer, geräuschärmer und stark.

Ein paar Nachteile bietet der Heckantrieb auch: fast nie ist ein Rücktrittbremse möglich, das Hinterteil des E-Bikes wird relativ schwer (vor allem, wenn der Akku ebenfalls hinten verbaut wurde) und die Wege der Kabel vom Display bis zum Motor sind länger und sind somit anfälliger.

Vorderradantrieb / Frontantrieb / Allrad-Antrieb

Wie bereits kurz erwähnt, sollte man beim Vorderradantrieb ein bisschen vorsichtig sein, weil vor allem preiswerte E-Bikes und Pedelecs, die einen Vorderradantrieb besitzen, oft ruckelig fahren, sie „ziehen“ zu Beginn der Fahrt nicht sehr stark (im Gegensatz zu den anderen Antrieben) und laufen am Schluss immer ein bisschen nach.

Die wichtigsten Vorteile eines Vorderradantriebs sind, dass hinten die eigene Kraft – durch das Treten der Pedale – ankommt, welche durch die Kraft des Motors unterstützt wird. Wie auch beim Auto hat man im Winter – also bei eventuellem Schnee – mit einem Frontantrieb bessere Chance, voranzukommen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass sich unter dem Schnee kein Eis befindet, denn in diesem Falle wäre ein Unfall mit dem E-Bike vorprogrammiert. Die Sicherheit und Gesundheit des Fahrers steht auch hier im Vordergrund!

Beim Frontantrieb ist immer eine Rücktrittbremse möglich und es können alle Typen von Schaltungen eingesetzt werden. Vorderradnabenmotoren verfügen in der Regel über ein Getriebe; aus diesem Grund können sie sehr kompakt gebaut werden. Oft ist der Motor so klein, dass das E-Bike / Pedelec wie ein herkömmliches Fahrrad aussieht.

Die Nachteile des Frontantriebs sind lange Kabelwege zwischen Akku und Motor, ein etwas höheres Gewicht des Vorderrads, welches das Lenken ein wenig beeinflussen können. Der Vorderradnabenmotor kann – je nach Getriebe – etwas lauter werden. Unter Umständen können die Fahreigenschaften – vor allem bei preiswerten Modellen – etwas schlechter sein.

Sensorik

Die Unterstützung des Motors wird bei einem E-Bike über Sensoren an das Fahrverhalten des Fahrers angepasst. Im Wesentlichen gibt es drei verschiedene Typen von Sensoren:

  1. Kraft- oder Drehmomentsensoren
  2. Bewegungssensoren (diese überprüfen die Bewegung am Pedal) sowie die
  3. Geschwindigkeitssensoren (welche die Umdrehungen des Rades zählen)

Es ist sinnvoll, mehrere Sensoren einzusetzen. E-Bikes, bei welchen an der Sensorik gespart wurde, können zwar auch gut funktionieren, haben aber Einschränkungen, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind.

1. Drehmomentsensor / Kraftsensor

Die Drehmomentsensoren messen die Kraft, mit welcher der Fahrer des E-Bikes in die Pedale tritt.
Ebenso können sie die Trittfrequenz feststellen. Immer, wenn die Pedale oben / unten stehen, wird nicht sehr viel Druck auf die Pedale ausgeübt. Die Drehmomentsensoren sind unter anderem dazu da, um die Tiefpunkte im Kraftverlauf erkennen und zählen zu können. Nach der Berechnung der Kraftsensoren kann die Leistung des Motors immer 50 Prozent oder sogar 100 Prozent sein. Die Kunst ist es, die Steuerung des Motors so zu programmieren, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen eigener Kraft sowie Kraft es Motors einzustellen ist.

Die Kraftsensoren befinden sich entweder in der Nähe des Tretlagers oder an den Ausfallenden vom Rahmen. Wird ein Drehmomentsensor ohne Geschwindigkeitssensor genutzt, schaltet sich der Motor früher ab (in den kleiner Gängen). Die Maximal-Trittfrequenz, bei der der Fahrer noch Unterstützung des Motors erhält, ist bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km pro Stunde möglich. Einige E-Bikes, die über Drehmomentsensoren verfügen, reagieren auf Druck am Pedal, obwohl die Bremse gezogen ist – zum Beispiel, wenn der Fahrer steht und noch den Fuß auf dem Pedal abgestellt hat. Je nachdem, wie gut oder schlecht die Qualität der Sensoren ist, kann man beim Treten das Gefühl haben, als ob man auf etwas Weiches tritt – und nicht auf ein Pedal. Einige E-Bike-Fahrer sind von diesem Gefühl bzw. der Haptik des Pedals gestört.

2. Bewegungssensor

Die Bewegungssensoren sind lediglich dazu da, um zu überprüfen, ob und wenn ja, wie schnell, die Pedale getreten werden. Hier kommt es nicht darauf an, wie fest die Pedale getreten werden! Es kommt häufig vor, dass Systeme, die über Bewegungssensoren verfügen, noch etwas nachlaufen, auch wenn man bereits aufgehört hat, in die Pedale zu treten. Beim System, welche über Trittfrequenzsensor verfügt, gibt es zusätzlich einen Sensor, welcher die Geschwindigkeit misst und bei der korrekten Geschwindigkeit abriegelt.

Ein Nachteil von Bewegungssensoren ist, dass einige Räder, beim Schieben losfahren können, weil sich die Pedale auch beim Schieben drehen. Dies kann gefährlich sein, kommt zum Glück aber sehr selten vor.

3. Geschwindigkeitssensor

Wie der Name schon erahnen lässt, messen Geschwindigkeitssensoren die gefahrene Geschwindigkeit und dienen hauptsächlich dazu, nicht schneller zu fahren, als mit dem jeweiligen Radtyp vorgeschrieben (Pedelec 25 km/h, S-Pedelec 45 km/h). Einige Motoren regeln bereits ab, bevor die Maximalgeschwindigkeit erreicht wurde.

Ein kleiner Tipp: wer auf eine harmonische Unterstützung wert legt, sollte sich ein E-Bike mit Kraft- bzw. Drehmomentsensor zulegen!

E-Bike & Pedelec Bremsen: Typen mit Vor- und Nachteilen

Wer gerne mit einem E-Bike oder einem Pedelec unterwegs ist, muss sicherstellen, dass das Bike fahrtauglich ist und über gut funktionierende Bremsen verfügt. Schnell hat man mit einem Pedelec eine Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde erreicht; mit einem E-Bike sogar 45 km/h. E-Bikes zählen nicht mehr nur als Fahrrad, sondern als Kleinkraftrad und müssen über ein Nummernschild, ein sogenanntes Versicherungskennzeichen, verfügen. Ebenso gibt das Gesetz vor, dass der Fahrer eines E-Bikes während der Fahrt einen Helm tragen muss. Aber egal, für welche der beiden Arten von motorisierten Bikes der Fahrer sich entscheidet, ist es sehr wichtig, dass er sich schon vor dem Kauf vom Händler vor Ort gut beraten lässt. So kann er sich sicher sein, das richtige Gefährt zu kaufen. Aber nicht nur die Art des Antriebs oder die Schnelligkeit des Rades, sondern auch die Bremsen sind ein sehr wichtiger Faktor beim Kauf eines E-Bikes, um von A nach B zu gelangen. Hier gibt es verschiedene Typen von Bremsen, die unter näher erläutert werden.

Welche Bremssysteme gibt es und was deren Eigenschaften?

Hydraulische Scheibenbremse

Das wahrscheinlich meist verwendete Bremssystem an einem Fahrrad – ob mit oder ohne Motor – ist die hydraulische Scheibenbremse. Sie hat eine Bremsscheibe, welche an einen Bremsschlauch angeschlossen ist, durch den eine hydraulische Bremsflüssigkeit fliest. Die Scheibenbremse reagiert bei jeder Witterung schnell und funktioniert einwandfrei. Außerdem läuft sie nicht heiß und nutzt sie sich nicht ab; somit erfordert sie kaum einer Wartung. Auch die Felge und der Reifen eines E-Bikes mit hydraulischer Scheibenbremse werden hier nicht beansprucht und ermöglichen eine längere Lebensdauer. Aufgrund dieser Fähigkeiten, die für die hydraulische Scheibenbremse sprechen, ist sie etwas teurer als die anderen Systeme, die zurzeit auf dem Markt erhältlich sind. Leider ist die hydraulische Scheibenbremse etwas anfälliger als die anderen Bremssysteme. Hier sollte immer darauf geachtet werden, dass der Bremsschlauch nicht genickt oder beschädigt ist. Schäden am Bremsschlauch können im schlimmsten Fall zu einem Versagen der Bremse führen und so zu einem Unfall führen.

Felgenbremse

Bei der Felgenbremse befindet sich ein Bremsblock aus Kunststoff an der Fahrradfelge; dadurch wird die Geschwindigkeit des E-Bikes beim Betätigen des Bremsgriffs gedrosselt. Gerne wird die Felgenbremse auch „V-Brake“ genannt. Die Felgenbremse ist sehr häufig an E-Bikes und Pedelecs vorzufinden, da sie sehr zuverlässig und preiswert ist – sowohl in der Anschaffung als auch in der Unterhaltung. Der Fahrer des E-Bikes mit Felgenbremse muss jedoch darauf achten, die Bremse in regelmäßigen Abständen zu testen und warten zu lassen. Die Einstellung der Felgenbremse geht sehr leicht vonstatten und kann ganz einfach vom Biker selbst ausgeführt werden. Auch bei E-Bikes mit Schutzblechen oder breiteren Reifen kann die Felgenbremse eingebaut werden. Die Nachteile dieses Bremssystems sind, dass die bei Regen oder nasser Fahrbahn ein bisschen schlechter greifen als andere Systems. Ebenso ist viel Präzision beim Austauschen des Bremsblocks erforderlich. Der Bremsblock muss richtig positioniert werden, sodass sichergestellt werden kann, dass die Bremse zu 100 % funktioniert. Gegebenenfalls sollte der Fahrer zum Wechseln des Bremsblocks seine Fahrradwerkstatt aufsuchen.

Hydraulische Felgenbremse

Im Gegensatz zur V-Brake wird bei der hydraulischen Felgenbremse das Bremsen durch die Hydraulik verstärkt. Die hydraulische Felgenbremse verfügt über Bremsklötze, die gegen das Rad bzw. gegen die Felge gedrückt werden, sobald der Fahrer den Bremshebel betätigt. Die Bedienung der hydraulischen Felgenbremse ist sehr einfach, da die Bremskraft sehr leicht zu regulieren ist. Wenn die Bremsklötze zu stark abgenutzt sind, können sie ganz leicht ausgetauscht werden. Wie die V-Brake ist auch die hydraulische Felgenbremse für breitere Reifen und E-Bikes mit Schutzblechen geeignet. Die Nachteile der hydraulischen Felgenbremse sind der etwas höhere Preis im Vergleich mit der normalen Felgenbremse sowie die Tatsache, dass das Bremsen bei Regen und Schnee etwas schlechter funktioniert.

Rollenbremse

Wie der Name schon erahnen lässt, verfügt die Rollenbremse über kleine Rollen, die dazu beitragen, dass die Geschwindigkeit des E-Bikes reduziert wird. Die Rollenbremse sitzt in der Mitte des Rades. Beim Bremsen durch den Fahrer drücken sich die genannten kleinen Rollen gegen den Bremsschuh, wodurch das E-Bike zum Halten gebracht werden kann. Rollenbremsen funktionieren bei jedem Wetter – ob nass oder matschig – hervorragend, da aufgrund ihrer Position keine Regen oder Schnee an die Bremse gelangt. Auch ist die Rollenbremse schier wartungsarm, was ein weiterer Vorteil ist. Heftiges Bremsen sollte bei der Rollenbremse jedoch vermieden werden; da heißt, dass der Fahrer zum Beispiel beim Bergab fahren nicht zu stark bremst.

Welches Bremssystem ist für mich am besten geeignet?

Es gibt E-Bikes und Pedelecs, bei denen verschiedene Typen von Bremsen miteinander kombiniert werden. So kann sich der Fahrer des E-Bikes sicher sein, dass er über die beste Bremse für sein Bike verfügt. Der Fahrer sollte sich die Frage stellen, ob er sein E-Bike überwiegend bei schönem Wetter und nur bei Bedarf verwendet oder das ganze Jahr über drauf angewiesen ist und auch bei Regen oder sogar Schnee fahren muss. Auch hier sollte sich der Fahrer bei Interesse an einem Bike mit verschiedenen Bremsen an den Händler seines Vertrauens wenden, um sich ausgiebig beraten zu lassen, um ein E-Bike mit dem passenden Bremssystem zu finden.

Gut zu wissen!

1. Nicht jede Scheibenbremse ist automatisch so gut wie hydraulische Scheibenbremse. Vor dem Kauf sollte sich der Fahrer über die Qualität der einzelnen Bremsen erkundigen; die Unterschiede sind teilweise sehr groß. Einige Bremsen müssen zum Beispiel viel stärker mit der Hand betätigt werden als andere. Für jüngere oder ältere Fahrer sowie für einige Frauen könnte sich dies als Schwierigkeit herausstellen. Es empfiehlt sich, in jedem Fall vor dem Kauf eines E-Bikes eine Probefahrt beim Händler zu vereinbaren, um nicht im Nachhinein nicht enttäuscht zu sein, dass die Bremse nicht den Vorstellungen entspricht, wenn auch das E-Bike perfekt zu einem passen würde!

2. Gute Scheibenbremsen können kürzere Bremswege haben als hydraulische Felgenbremsen. Werden sie jedoch falsch genutzt, kann sich dies negativ auf die Bremswirkung auswirken. Zum Beispiel sind Scheibenbremsen nicht allzu sehr für das Bergab fahren geeignet.

Wichtige Tipps zur Sicherheit

Die beste Bremse taugt nichts, wenn der Fahrer mit seinem E-Bike oder Pedelec unachtsam unterwegs ist oder gar während der Fahrt durch ein Smartphone abgelenkt ist. Es ist sehr wichtig, dass das Smartphone während der Fahrt sicher in einer Tasche oder im Rucksack aufbewahrt wird, sodass sich der Fahrer voll und ganz auf den Straßenverkehr konzentrieren kann, um einen Sturz oder Unfall zu vermeiden! Ebenfalls ist es für den Fahrer überaus wichtig, einen Sturzhelm zu tragen, um mögliche Verletzungen am Kopf zu vermeiden. Häufig führen Kopfverletzungen nach einem Sturz zu bleibenden Schäden. Auch zu starkes Bremsen, das zu einem Überschlag des E-Bikes führen kann, sollte vermieden werden – lieber sollte man etwas vorsichtiger und vorausschauend fahren; dies ist nicht nur für die Gesundheit gut, sondern schont auch die Bremsen!

Wichtige E-Bike Hersteller im Überblick

Hercules

Das Unternehmen Hercules wurde bereits 1886 in Nürnberg von Carl Marschütz unter dem Namen Velocipedfabrik Marschütz & Co. gegründet; es ist die zweitälteste Fahrradfabrik in Deutschland. Den „Beinamen“ Hercules bekamen die Fahrräder, weil sie zuverlässig, stark und qualitativ hochwertig waren. Im 2. Weltkrieg musste Carl Marschütz nach Amerika fliehen, weil er Jude war. Während des Krieges waren ¾ seiner Werke zerstört worden. Carl Marschütz hat den Wiederaufbau mit 30 Mitarbeitern gewagt und war dabei sehr erfolgreich.

1985 hat Hercules eine absolute Weltneuheit auf den Markt gebracht: ein Fahrrad mit integrierter Batterie am Gepäckträger sowie einem Nabenmotor. Durchsetzen konnte sich dieses Modell leider nicht, weil es zu dieser Zeit noch keine weiteren motorisierten Fahrräder gab.

In der Gegenwart ist der Hersteller Hercules einer der bekanntesten Marken in Deutschland. An der guten Qualität hat sich nichts verändert, lediglich die Ideen wurden den Bedürfnissen der Kunden angepasst und werden ständig weiterentwickelt. Hercules zählt zu einer der beliebtesten Fahrradmarken Deutschlands!

Haibike

Die Marke Haibike wurde 1995 von Susanne und Felix Puello gegründet. Vorerst wurden die sportlichen Fahrräder jedoch unter dem Namen Winora angeboten, der Muttermarke von Haibike. Das erste E-Mountainbike wird auf der Messe „Eurobike“ vorgestellt und erhält sehr viel Zuspruch und weckt das Interesse vieler Mountainbiker. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hat sich Haibike einen großen Namen machen können. Schon dieses erste Modell (XDURO) hat einen sehr stabilen Rahmen, der aus einem speziellen Guss, wie er im Motorradbau verwendet wird, gegossen wird. Obwohl der Rahmen sehr stabil ist, ist er dennoch leicht.

Die berühmte Mountainbikerin Sabine Spitz ist vier Jahre lang in ihrem Team „Haibike ProTeam“ gefahren und holte damit in London Silber! Das Team war einige Jahre sehr erfolgreich und konnte viele Siege für sich erzielen!

Haibike zählt in Deutschland zu einem der erfolgreichsten Hersteller für E-Mountainbikes und wird aufgrund seiner hohen Qualität bei seinen Kunden sehr geschätzt!

BH e-motion

Die Abkürzung „BH“ bedeutet „Beistegui Hermanos“ und bedeutet „Gebrüder Beistegui“. Wie der Name schon erahnen lässt, wurde die Marke BH von den Brüdern Beistegui gegründet, und zwar 1909 in der Stadt Eibar, Nahe der Großstadt Bilbao im Norden Spaniens. Schon immer sind Fahrräder von BH für ihre sportliche Fahrweise bekannt.

Seit 2008 heißt die Marke nun BH easy-motion oder BH e-motion. BH baut nun auch sehr erfolgreich E-Bikes bzw. Pedelecs – sowohl e-Mountainbikes als auch Touren- und City-Bikes mit Motor. Auch motorisierte Falträder werden von BH e-motion hergestellt!

Die Pedelecs vom Hersteller BH e-motion verfügen über schöne Designs und haben schon den Eurobike Award sowie zahlreiche andere Auszeichnungen erhalten! Eine Besonderheit an den Pedelecs von BH e-motion ist, dass der Motor so gut im Rahmen integriert ist, dass die motorisierte Variante kaum vor der herkömmlichen Variante zu unterscheiden ist.

Riese & Müller

Die Gründer vom Unternehmen Riese & Müller heißen Markus Riese und Heiko Müller. Beide haben in den 80er Jahren Maschinenbau studiert, wobei sie sich kennen gelernt und befreundet haben. Anfang der 90er Jahre wurde das Klapprad „Birdy“ erfunden und 1995 auf den Markt gebracht. Es ist komfortabel und sehr schnell auseinander- und zusammen zu klappen. Durch das Birdy wurde Riese & Müller berühmt!

Kurze Zeit später hat Riese & Müller auch mit der Produktion von Mountainbikes begonnen – ebenfalls mit großem Erfolg! Die gute Qualität, Innovation sowie spezielle Looks der Riese & Müller Bikes werden von zahlreichen Kunden geschätzt.

Heute ist Riese & Müller zudem einer der führenden Marken im Bereich E-Bikes. Das Ziel des Unternehmens sind Nachhaltigkeit, Service, tadelloses Fahreigenschaften der Bikes sowie eine ausgereifte Technik. Diese Eigenschaften spiegeln sind in den Proukten von Riese & Müller wider!

Cannondale

Bei Cannondale werden Service, Leidenschaft und Innovation groß geschrieben! Das Unternehmen wurde in den USA von Joe Montgomery zusammen mit seinem Team gegründet und hat zuerst Outdoor-Bekleidung hergestellt. Einige Zeit später hat Cannondale den ersten Fahrradanhänger als „Leichtgewicht“ gebaut und auf den Markt gebracht.

Mit Volvo zusammen hat Cannondale das weltweit erfolgreichste Team im Bereich Mountainbike zum Leben erweckt. Alle erdenklichen Weltmeisterschaften wurden erfolgreich beendet und es wurden zahlreiche Medaillen nach Hause gebracht! Der OverMountain-Biker Jérôme Clémentz gewann die weltweit erst Endura-Weltmeisterschaft auf Cannondale Jekyll und schrieb damit Geschichte!

Im Jahr 2011 wurde das Cannondale SuperSix EVO vom Tour Magazine als bestes Bike der Welt ernannt. Das SuperSix EVO gewann zudem viele Eurobike Gold Awards. Bikes von Cannondale sind auf der ganzen Welt beliebt und werden für ihre herausragende Qualität geschätzt!

Kalkhoff

Das Unternehmen Kalkhoff wurde 1919 von dem damals 16-jährigen Heinrich Kalkhoff in Cloppenburg gegründet. Er selbst war Postbote und damnach ständig mit einem Fahrrad unterwegs. Anfangs handelte er mit Fahrradreifen, Ersatzteilen sowie gebrauchten Fahrrädern für Damen und Herren. Die Gründung des Unternehmens fand auf dem Grundstück seiner Eltern statt. Später hat er das Gebäude mit Büros erweitert.

Im Jahre 1923 begann Heinrich Kalkhoff mit der Produktion von Fahrradrahmen. Vier Jahre später waren es komplette Fahrräder, die zu seinem Produktportfolio zählten! Trotz des hohen Qualitätsstandards bot er die Fahrräder zu einem günstigen Preis an und bekam auf diese Weise schnell einen großen Kundenstamm auf der ganzen Welt.

Schon 1936 hatte Heinrich Kalkhoff bereits 40 eigene Mitarbeiter und verkaufte bis zu diesem Zeitpunkt etwa eine Viertelmillion Fahrräder! Von 1936 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges musste Kalkhoff die Produktion von Fahrrädern einstellen und Waffen und Munition für die deutsche Armee herstellen.

Nach dem Krieg wurden vorerst keine Fahrräder produziert, sondern Anhänger für LKWs oder Küchenherde. Jedoch ging es im Jahre 1950 wieder mit der Produktion von Fahrrädern weiter, da die Nachfrage sehr groß war. Das Unternehmen Kalkhoff hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 1200 Mitarbeiter und konnte täglich bis zu 5000 Fahrradrahmen fertigen!

Nach dem Tod von Heinrich Kalkhoff im Jahre 1972 führten seine drei Söhne, Berthold, Karl sowie Heinz Kalkhoff, das Unternehmen weiter! Zuvor waren seine Söhne schon am Unternehmen beteiligt und konnten über die Jahre viele Eindrücke in die Produktion von Fahrrädern bekommen.

In den 80er Jahren musste das Unternehmen Kalkhoff jedoch Insolvenz anmelden und die Marke Kalkhoff wurde an Derby Cycle verkauft. Das Unternehmen Derby Cycle ist heute der Fahrradhersteller mit dem höchsten Umsatz in Deutschland sowie Europas drittgrößter Fahrradhersteller. Die Fahrräder werden noch immer in Deutschland produziert!

Cube

Der Hersteller Cube ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Unternehmen in der Fahrradproduktion. Cube verkauft jedes Jahr etwa eine halbe Million Fahrräder – Mountainbikes, Tourenräder, Rennräder und sogar Kinderfahrräder. Das Unternehmen Cube wurde von Marcus Pürner im Jahre 1993 in Waldershof in der Oberpfalz in Bayern gegründet.

Über den Fachhandel werden Bikes von Cube in mehr als 60 Ländern der Welt verkauft! Aktuell befinden sich etwa 180 unterschiedliche Modelle im Portfolio von Cube. Ebenfalls von Cube erhältlich sind Accessoires und Kleidung.

Aufgrund attraktivem Desin, guter Qualität und erschwinglichen Preisen ist Cube einer der beliebtesten Marken in Deutschland und vielen anderen Ländern. Cube ist sehr innovativ und entwickelt sich stetig weiter!

Electra

Überaus bekannt für seine ausgefallenen Designs ist der Hersteller Electra. Die Marke wurde 1993 von Benno Bänziger, einem Schweizer, und dem Deutschen Jeano Erforth in San Diego, Kalifornien, gegründet.

Beim Fahren mit einem Bike von Electra sollen nicht der sportliche Aspekt, sondern die Freude am Fahren im Vordergrund stehen! Angefangen hat Electra mit der Herstellung von Beachcruisern, die in den 50’s in den USA sehr beliebt waren. Die hohe Qualität hat die Kunden der Marke Electra überzeugt! Mittlerweile gibt es ein großes Sortiment an verschiedenen Modellen. Jedes einzelne dieser Modelle von Electra ist aufgrund seines Designes etwas ganz Besonderes und ein absoluter Hingucker!

Aktuelle E-Bikes der Marke Electra sind zum Beispiel die Modelle Ace of Spades Go! 8i oder das Townie Commute Go! 8i. Besonders in der Farbe Stone Grey ist das Townie Commute etwas ganz besonderes; es verfügt über braune Reifenmäntel. Passend dazu kann man eine Klingel in Holzoptik separat erwerben. Wirklich einzigartig!

Rose

Das Unternehmen Rose wurde 1907 von Heinrich Rose in Bocholt gegründet und 1932 von seinem Sohn Heinrich Rose jr. weitergeführt. Zuerst wurden nur Fahrräder vertrieben, die Rose selbst eingekauft hatte. Die Fahrräder wurden überwiegend im Sommer verkauft, im Winter widmete sich Rose dem Vertrieb von Nähmaschinen.

Anfang der 80er Jahre übernahm Erwin Rose das Geschäft und war einer der ersten Importeure japanischer Fahrräder. Zu dieser Zeit wurde der Versandhandel immer populärer und Rose brachte einen Katalog auf den Markt, in dem man Fahrräder kaufen konnte. Einige Jahre später folgten die Fahrradmarke Red Bull aus Kanada und wurde von Rose vertrieben.

Seit 2011 baut Rose selbst Fahrräder und verkauft sie unter dem Namen „Rose“. Die Kunden haben bei Rose die Möglichkeit, ihr Fahrrad nach Wunsch virtuell anfertigen zu lassen. Darunter befinden sich Mountainbikes, Rennräder, Tourenräder und sogar E-Bikes.

Der noch immer beliebte Katalog von Rose vertreibt neben vielen verschiedenen Modellen an Fahrrädern auch Ersatzteile und Kleidung. Alle Produkte sind auch über den Onlineshop von Rose erhältlich.

Pegasus

Seit nun mehr als 30 Jahren gibt es den Hersteller Pegasus. Die Marke Pegasus gehört zur Zweirad-Einkaufsgenossenschaft. Die ZEG legt großen Wert auf Kundenorientierung, vielfältige Produkte und faire Preise für den Endverbraucher. Auch kommt die Qualität bei Pegasus nicht zu kurz – die Fahrräder werden in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Auf diese Weise erhält Pegasus immer die Bestätigung, dass die produzierten Produkte in einwandfreier Qualität hergestellt wurden.

Auch für Familien ist die Marke Pegasus sehr interessant, weil das aktuelle Produktportfolio nicht nur über Modelle für Erwachsene sowie Kinder, sondern auch über Preise verfügt, die für Familien absolut bezahlbar sind. Trotz guter Preise wurde an wichtigen Komponenten der Fahrräder nicht gespart und die Kunden können sich sicher sein, dass ihr Pegasus-Fahrrad jederzeit einsatzbereit ist! Ebenso sind die Fahrräder von Pegasus sehr komfortabel und sicher!

Fahrräder von Pegasus kann man sowohl im Einzelhandel als auch in zahlreichen Shops im Internet erwerben!

KTM

Im Jahre 1934 wurde das Unternehmen KTM durch Hans Trunkenpolz gegründet. KTM stand damals für „Kraftfahrzeuge Trunkenpolz Mattighofen“. Ab Mitte der 50er Jahre kam Ernst Kronreif dazu und wurde der Partner von Trunkenpolz. Seitdem bedeutet KTM „Kronreif Trunkenpolz Mattighofen“. In den ersten Jahren hat KTM Motorräder produziert.

Fahrräder produziert KTM jedoch erst seit 1964. Im Jahre 1992 wurde die KTM Fahrrad GmbH gegründet. Noch immer hat das Unternehmen seinen Hauptsitz in Mattighofen in Oberösterreich und beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter. KTM legt großen Wert auf robuste Bikes, hohe Qualität und Innovation. Über die Jahre konnte KTM diese Eigenschaften beibehalten und hat viele Kunden in der ganzen Welt.

Aufgrund der Erkennungsfarbe der Marke KTM dominiert bei den Produkten – sowohl bei den Fahrrädern als auch bei den Motorrädern – die Farbe Orange! Oft wird diese mit den Farben Schwarz oder Weiß kombiniert und ist unverkennbar!

Prophete

Die Historie des Unternehmens Prophete reicht mehr als 100 Jahre zurück. Bei dem Familienunternehmen hat sich im Laufe der Jahre sehr viel verändert, jedoch nicht im Bezug auf Qualität!

Prophete verfügt über viele Jahre Erfahrung in der Herstellung von Fahrrädern. Das Sortiment von Prophete reicht von Fahrrädern aller Art, über Zubehör bis hin zu E-Bikes. Die Produkte der Marke Prophete werden preisgünstig auf dem Markt angeboten, sind jedoch hochwertig verarbeitet und langlebig. Die Marke geht außerdem mit der Zeit und kann auf diese Weise seinen Kunden immer ein innovatives Produkt bieten!

Aufgrund dieser Weiterentwicklung der Produkte und der Tatsache, dass Prophete mit vielen namhaften Herstellern aus der ganzen Welt zusammenarbeitet, trägt die Marke Prophete dazu bei, in vielen Sparten Marktführer zu sein!

Husqvarna

Bereits 1689 begann die Geschichte von Husqvarna in der gleichnamigen Stadt in Schweden, die gleichzeitig der Namensgeber für das Unternehmen war. Zuerst wurden Nähmaschinen und Haushaltsgeräte produziert. Das erste Fahrrad wurde im Jahre 1896 verkauft.

Einer der ältesten Hersteller von Fahrrädern ist Husqvarna. Anfang des 20. Jahrhundert ergänzte Husqvarna bereits eines seiner Fahrräder mit einem Motor. Das mit einem kleinen Verbrennungsmotor ausgestattete Fahrrad war bereits eine Art E-Bike. Für viele Menschen schien dieses Fahrrad perfekt zu sein. Jedoch wurde aus diesem Prototyp kein E-Bike, sondern ein Motorrad. 1918 begann Husqvarna darüber hinaus, Rasenmäher, die damals noch keinen Antrieb besaßen, herzustellen.

Mit der Produktion moderner Bikes hat Husqvarna erst 2018 begonnen, steht anderen Marken im Bezug auf Qualität, Erfahrung oder Innovation jedoch in nichts nach. Aufgrund vieler anderer Produkte von dem schweidischen Hersteller Husqvarna lassen sich Kunden gerne von der Marke überzeugen und können auf viele positive Erfahrungen von anderen Kunden zurückgreifen.

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