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Fahrrad Montageständer Test 2017

ZUM TEST VON „FEEDBACK SPORTS PRO ELITE B“ MONTAGESTÄNDER

Radfahren ist in Deutschland so populär wie noch nie. Statistisch gesehen besitzt beinahe jeder Bundesbürger ein Fahrrad. Diese Räder müssen regelmäßig gewartet und gepflegt werden. Natürlich könnte man dafür eine Fahrradwerkstatt aufsuchen, wenn man aber bedenkt, dass der durchschnittliche Stundensatz eines dort beschäftigten Mechanikers bei mehr als 50 Euro (!) liegt, ist es verständlich, dass mehr und mehr Radler Reparaturen und Wartungsarbeiten an ihrem Bike lieber selbst vornehmen. Bereits mehr als ein Viertel aller Radfahrer werden lieber selbst tätig und sparen dadurch sowohl Geld als auch Zeit ein. Um Reparaturen oder Wartungsarbeiten durchzuführen, benötigt man jedoch nicht nur Können und Erfahrung, sondern auch das richtige Werkzeug. Eines der wichtigsten Hilfsmittel ist ein Montageständer.

Was ist ein Montageständer?

Ein Montageständer ist für das Fahrrad dasselbe Art von Hilfsmittel wie die Hebebühne für ein Auto. Es erleichtert die Arbeit am Bike ungemein. Das wird jeder bestätigen, der sein Fahrrad bereits einmal kopfüber auf Sattel und Lenker gestellt hat und versucht hat, daran zu arbeiten. Nicht nur dass dabei der Rücken leidet, das Ganze ist außerdem eine sehr wacklige Angelegenheit. Das Fahrrad kann leicht umfallen und dabei beschädigt werden oder Verletzungen verursachen. Das kann bei einem Fahrrad Montageständer nicht passieren. Das Gestell hält das Fahrrad sicher und stabil und erlaubt leichtes Arbeiten ohne mühsames Bücken oder Herumrutschen auf den Knien. Selbst komplizierte Reparaturen können mit seiner Hilfe durchgeführt werden, weil beide Hände zum Arbeiten frei bleiben. In Werkstätten wird meist ein fest im Boden einbetonierter oder verschraubter Fahrrad Montageständer verwendet. Für private Nutzer eignen sich dagegen mobile Montageständer oder alternativ auch Wandhalterungen besser.

Welche Vorteile hat ein Fahrrad Montageständer?

Der wichtigste Vorteil besteht darin, dass er das Fahrrad sicher und stabil fixiert. Da die meisten Montageständer in der Höhe verstellt werden können, ist ein bequemes Arbeiten auf Augenhöhe möglich. Bücken und Herumkriechen entfallen. Im Montageständer ist das Fahrrad gut fixiert. Daher sind auch Arbeiten möglich, die einen erheblichen Kraftaufwand erfordern. Das Fahrrad ist gut zugänglich. Es kann nicht so leicht kippen oder beschädigt werden. Die Unfallgefahr für Hobbyschrauber ist ebenfalls geringer.

Welche Nachteile haben Montageständer?

Besonders günstige Modelle sind oft nicht sehr stabil und können durch Überlastung oder einen zu hohen Schwerpunkt umkippen. Dadurch kann nicht nur das Bike beschädigt werden, auch der Hobbybastler kann sich verletzen. Werden ungeeignete Klemmvorrichtungen verwendet, um das Fahrrad zu fixieren, können die Klemmen den Rahmen beschädigen. Bei Rädern mit einem Rahmen aus Carbon ist besondere Vorsicht geboten.

Welche Arten von Fahrrad Montageständern gibt es?

Für den privaten Gebrauch werden 2 Arten verwendet: Stative und Wandhalterungen. Beide Arten von Montageständern haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.

1. Stative

Das ist die bei Hobbyschraubern am häufigsten verwendete Art von Montageständern, weil sie fast nur Vorteile haben. Sie sind mobil und können an jeder geeigneten Stelle aufgestellt werden, vorausgesetzt der Untergrund ist fest, eben und trocken. An einem schönen Tag kann das Stativ zum Beispiel in den Hof gestellt werden und man kann dort in aller Ruhe seine Arbeiten durchführen. Wird der Montageständer nicht mehr benötigt, kann er einfach zusammengeklappt und weggeräumt werden. Eingespannt in einem Stativ ist das Bike von allen Seiten frei zugänglich. Die Höhe des Stativs kann verstellt und der Körpergröße des Benutzers angepasst werden. Das Bike kann auf einem Stativ nach allen Richtungen geschwenkt oder gekippt werden.

Nachteilig ist dagegen, dass besonders bei günstigeren Modellen unter 60 Euro das Stativ umkippen kann, wenn die Last zu groß ist oder das Stativ zu hoch ausgezogen wird. Manche Klemmvorrichtungen können den Rahmen des Bikes beschädigen.

2. Wandhalterungen / Montagearm

Bei einer Wandhalterung auch Montagearm genannt handelt es sich um ein Gestell, das an der Wand befestigt wird und in das man das Fahrrad einspannen kann, um daran zu arbeiten.

Wandhalterungen haben den großen Vorteil, dass sie nur wenig Platz benötigen. Außerdem sind die Gestelle leichter als Stative. In einer Wandhalterung befestigte Fahrräder können nicht kippen.
Nachteilig ist bei ihnen, dass sie nicht an einer beliebigen Stelle aufgestellt werden können, sondern an einer stabilen Wand befestigt werden müssen.

Die Höhe der Befestigung kann bei ihnen nicht verändert und der Größe des Nutzers angepasst werden. Das Fahrrad ist nicht von allen Seiten frei zugänglich. Außerdem sind Wandhalterungen in den meisten Fällen weniger belastbar als Stative.

Beispiel: Park Tool PRS-4W-2 Montagearm mit Klaue 100-3D 2017 Montageständer

 

Welche Kriterien spielen bei der Auswahl eines Montageständers eine Rolle?

Wer gern selbst an seinem Bike schraubt und auf der Suche nach einem passenden Montageständer ist, sollte auf eine ganze Reihe von Dingen achten.

Material

Als Material für Montageständer wird entweder Stahl oder Aluminium verwendet. Aluminium rostet nicht und ist leichter. Andererseits ist es aber nicht so belastbar wie Rohre aus Stahl. Wenn man Wert auf höchste Belastbarkeit legt, sollte deshalb Stahl der Vorzug gegeben werden, auch wenn er etwas schwerer ist.

Tragfähigkeit

Damit ist das Gewicht gemeint, mit dem der Montageständer maximal belastet werden kann. Ein einigermaßen brauchbarer Montageständer muss mindestens 20 kjg tragen können. Selbst das reicht aber nur für leichte Tourenräder oder Kinderfahrräder aus. Damit auf dem Montageständer ein Mountainbike oder E-Bike befestigt werden kann, muss er mindestens eine Belastung von 30 kg aushalten können.

Standsicherheit

Nichts ist schlimmer als wenn der Montageständer mitten bei der Arbeit mitsamt dem Fahrrad plötzlich umfällt. Dabei kann das Bike schwer beschädigt werden. Im Handel gibt es 2 Arten von mobilen Montageständern: zweibeinige und dreibeinige. Dreibeinige sind besser, weil sie eine größere Standfestigkeit haben. Zweibeinige Modelle dagegen neigen zum Umkippen, besonders wenn sie bis dicht an die Belastungsgrenze beansprucht werden.

Art der Fixierung

Um das Bike auf dem Montageständer zu fixieren, werden je nach Modell verschiedene Klemmvorrichtungen verwendet. Einfache Modelle verfügen in der Regel über Schraubklemmen. Die sind zwar preisgünstig und halten das Fahrrad sicher, sind aber zu umständlich bei der Bedienung. Für Vielschrauber eignen sich Schnellspannverschlüsse oder Systeme mit Kniehebel besser. Da wird keine kostbare Zeit mit dem Einspannen oder Lösen des Bikes verschwendet. Außerdem lassen sich solche Klemmvorrichtungen mit einer Hand bedienen.

Fahrrad Montagestaender Klemmvorrichtung – Fixierung mit Schnellverschluss

Verstellbarkeit

Ein guter Montageständer muss in der Höhe verstellbar sein, damit er an die Körpergröße des Nutzers angepasst werden kann. Von Vorteil ist dabei, wenn die Höhe stufenlos verändert werden kann. Manche Montageständer lassen sich bis auf eine Höhe von nahezu 2 Metern ausziehen.
Die Klemmhalterungen für das Fahrrad sollten ebenfalls verstellbar sein, damit das Bike nach allen Seiten geneigt werden kann und man freien Zugang hat. Dadurch lassen sich alle Stellen bequem erreichen.

Fahrrad Montageständer – Standsicherheit durch Stativaufbau und stabile Aluminiumrohre

Maximaler Rahmendurchmesser

Die Mehrzahl der Montageständer sind mit Klemmen ausgestattet, die Rahmen bis zu einem Rohrdurchmesser von 4 bis 5 cm sicher fixieren können. Das reicht für Standard-Bikes vollkommen aus. Bei Mountainbikes oder Cruiser Fahrrädern kann das Oberrohr allerdings einen größeren Durchmesser haben. Um einen ärgerlichen und teuren Fehlkauf zu vermeiden, empfiehlt es sich daher, den Durchmesser des Oberrohrs des Bikes genau nachzumessen. Dadurch bekommt man Gewissheit, ob der in die engere Wahl gefallene Fahrrad Montageständer genutzt werden kann.

Mobilität

Eine Wandhalterung ist nur für den stationären Einsatz bestimmt, während ein Stativ fast überall eingesetzt werden kann. Optimal sind Stative, die nach dem Gebrauch zusammengeklappt werden können. Dadurch nehmen sie bei der Lagerung besonders wenig Platz weg. Zur Not passen sie auch in den Kofferraum des Autos. Der Montageständer kann dann auch im Campingurlaub oder auf dem Wochenendgrundstück benutzt werden.

Zusammenklappbarer Fahrrad Montageständer

Fahrrad Montageständer Tests von Bike Magazinen

Das bekannte Bike Magazin MoutainBIKE hat im Jahr 2016 einen Test zum Thema Fahrrad Montageständer veröffentlicht. Untersucht wurden 9 Modelle in der unteren, mittleren und oberen Preisklasse. Die Preise der Montageständer bewegen sich zwischen 89 und 419 Euro. Beim Test durch MountainBIKE spielten verschiedene Kriterien eine Rolle, deren Ergebnisse mit unterschiedlichen Prozentzahlen in die Bewertung einflossen.

Erstes Kriterium ist die Standsicherheit. Bei diesem Punkt wurde nicht nur die Kippsicherheit des Montageständers bewertet, sondern auch die Festigkeit der Verbindungen und die allgemeine Stabilität. Dieser Punkt wurde im Test mit 30 Prozent berücksichtigt.

Das nächste Testkriterium ist die Klemmfunktion. Beim Test wurde die Klemmkraft und die Bedienbarkeit der Hauptklemme untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchung flossen ebenfalls zu 30 Prozent in das Testergebnis ein.

Die Handhabung des Montageständers wurde mit 25 Prozent des Gesamtergebnisses bewertet. Damit ist gemeint, wie gut sich der Montageständer verstellen lässt und wie gut er sich im Allgemeinen bedienen lässt.

Die Verarbeitung der Montageständer wurde mit 15 Prozent bewertet. Einige der Modelle wiesen zum Beispiel schlecht entgratete Ecken und Kanten auf oder verfügten über schwache Nietverbindungen. Auch der allgemeine Eindruck des jeweiligen Montageständers wurde bei diesem Kriterium berücksichtigt.

Die genauen Ergebnisse des Test können bei MountainBIKE online nachgelesen werden. Interessant ist der Fakt, dass der Test wieder einmal eine weit verbreitete Meinung bestätigte. Qualität hat zwar ihren Preis, zahlt sich jedoch langfristig immer aus. Keines der Einsteigermodelle aus der Kategorie Montageständer konnte mit den teuren Modellen mithalten. Diese bewiesen deutlich mehr Standfestigkeit. Zweifüssige Ständer sind zwar günstiger und nehmen weniger Platz weg, dafür neigen sie aber auch zum Umkippen. Alle höherwertigen Modelle verfügen über ein Stativ mit 3 Füßen, das für einen sicheren Stand sorgt. Bei den Klemmvorrichtungen sieht es ähnlich aus. Schraubverbindungen fixieren das Rad zwar sicher und sind günstig, dafür ist ihre Bedienung aber eine nervige Fummelei. Wer Wert auf einen guten Montageständer legt, sollte sich für ein Modell mit Kniehebel oder einem Schnellspannsystem entscheiden.

Der Test besagt nicht, dass die günstigen Einsteigermodelle nichts taugen. Wenn ein Nutzer nur ab und zu an seinem Bike schraubt, erfüllen sie durchaus ihren Zweck. In diesem Fall ist es gar nicht notwendig, viel Geld für einen Montageständer der Spitzenklasse auszugeben. Anders sieht das bei Nutzern aus, die viel an ihren Bikes basteln und womöglich sogar an Rennen teilnehmen. Diese Gruppe von Verbrauchern hat wesentlich höhere Ansprüche an den passenden Montageständer. Da ist es durchaus angebracht, ein paar Euro mehr auszugeben und dafür ein hochwertiges Produkt zu bekommen, mit dem ordentliche Arbeit geleistet werden kann.

Wo kauft man einen Montageständer am besten?

Das Angebot ist riesig und reicht vom einfachen Klappständer für weniger als 20 Euro bis hin zu Modellen für den Profi, die mehr als 700 Euro kosten. insgesamt sind mehrere Dutzend Produkte in dieser Kategorie im Angebot. Für viele Menschen ist es nahe liegend, in das nächste Fahrradgeschäft zu gehen und dort nach einem Montageständer zu fragen. Ist das aber wirklich so eine gute Idee? Fahrradgeschäfte mit einer einigermaßen guten Auswahl befinden sich meistens in größeren Städten, weil dort mehr Kunden kommen. Wer nicht gerade zufällig in der Nähe wohnt, muss lange Anfahrtswege einschließlich Verkehrschaos und Parkplatzsuche in Kauf nehmen. Das kostet Zeit, Nerven und Geld. Im Geschäft folgt dann die nächste schlechte Überraschung. Das Angebot ist eher begrenzt, weil Montageständer nicht zu den Produkten gehören, die ein Radsportler regelmäßig kauft. Besonders in großen Geschäften mit halbwegs guten Sortiment wird oft beim Personal gespart. Bei den wenigen Verkaufskräften handelt es häufig um angelernte Kräfte, die von der Materie keine Ahnung haben. Von ihnen ist keine fachkundige Beratung zu erwarten. Die gibt es zwar in kleinen Fachgeschäften, die noch vom Inhaber persönlich geführt werden, dafür sind dort die Preise aber wesentlich höher und die Auswahl beschränkt.

Einkauf im Internet hat viele Vorteile

Unter diesen Umständen ist es kein Wunder, dass sich mehr und mehr Verbraucher dazu entschließen, einen Fahrrad Montageständer lieber in einem Onlineshop zu bestellen. Im Vergleich zum Kauf im Fachgeschäft hat das viele Vorteile. Vor allem ist der Onlinekauf eines Montageständers sehr bequem. Die Bestellung kann rund um die Uhr, zu jeder beliebigen Tages- und Nachtzeit gemacht werden, gleich ob werktags oder am Wochenende bzw. an einem Feiertag. Der bestellte Montageständer wird in wenigen Tagen nach Hause geliefert. Bequemer geht es kaum noch. Dazu kommt, dass im Internet das Sortiment viel größer als selbst im größten Fachgeschäft ist. Man kann dort in aller Ruhe stöbern und sich das am besten geeignete Produkt auswählen. Die Preise lassen sich ganz einfach mit einem Mausklick miteinander vergleichen. Dabei stellen viele Kunden regelmäßig fest, dass sie im Internet viel günstiger einkaufen können. Das liegt daran, dass Onlineshops niedrigere Betriebskosten haben als Fachgeschäfte und diesen Vorteil an ihre Kunden weitergeben. Ein weiterer Vorteil des Einkaufs online besteht darin, dass es im Internet zu jedem Produkt ausführliche Informationen gibt. Wenn das bestellte Produkt nicht gefällt, hat man beim Online-Kauf das Recht, die Bestellung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurückzusenden.

Tipps und Tricks beim Arbeiten mit dem Montageständer

Vor dem Beginn der Arbeit sollte der Montageständer überprüft werden. Besonderes Augenmerk gilt den Verbindungselementen wie Schrauben oder Nieten. Sie müssen fest sitzen und wenn möglich nachgezogen werden, damit der Montageständer nicht plötzlich zusammenklappt. Aus demselben Grund muss darauf geachtet werden, dass die Standbeine klappbarer Montageständer richtig eingerastet sind.

Zum Arbeiten stellt man den Montageständer am besten auf ebenen Untergrund auf eine alte Decke. So lassen sich heruntergefallene Teile leichter wiederfinden.

Das Fahrrad wird am besten an der Sattelstütze eingespannt. Dort kann es sicher gehalten werden, ohne dass es beschädigt wird. Experten raten davon ab, das Bike am Oberrohr zu befestigen. Das mag zwar im ersten Moment bequemer erscheinen, aber wenn die Klemmvorrichtung zu straff angezogen wird, kann es Dellen im Oberrohr geben.

Beim Arbeiten an dreibeinigen Montageständern sollte stets mit den Füßen zwischen 2 Standbeinen gestanden werden. Nimmt man ein Standbein zwischen die Füße, kann man im Eifer des Gefechts stürzen.

Räder mit Carbon Rahmen sind besonders empfindlich und können mit normalen Klemmvorrichtungen nicht fixiert werden, weil damit die dünnwandigen Rohre beschädigt werden würden. Für diese Bikes gibt es spezielle Montageständer mit Achsbefestigung. Das Ausfallende der Gabel wird bei diesen Modellen auf einem Schlitten befestigt und das Tretlager auf einer Schale platziert.

Zubehör für Montageständer

Im Handel gibt es verschiedene Zubehörteile, die das Arbeiten mit dem Montageständer erleichtern. Zu den beliebtesten nützlichsten gehört eine Werkzeugablage. Die Ablage nimmt nicht nur Werkzeug wie Schraubenschlüssel oder Inbusschlüssel auf, sondern hat auch Schalen, in die man Kleinteile wie Muttern und Schrauben deponieren kann. Die Schalen sind oft magnetisch, damit die Teile nicht wegrollen können.
Hilfreich sind auch Lenkerhalter oder Garagenhaken. Lenkerhalter dienen zum Ablegen des ausgebauten Lenkers. Garagenhaken werden an der Wand oder der Decke befestigt. Daran können ausgebaute Teile, zum Beispiel Laufräder, aufgehängt und vorübergehend sicher verstaut werden.

Welche Alternativen zu einem Fahrrad Montageständer gibt es?

Am Fahrrad kann auch gearbeitet werden, indem es einfach umgedreht und auf Sattel und Lenker gestellt wird. Das Arbeiten in dieser Lage ist allerdings mühsam und nur in Notsituationen, zum Beispiel bei einer Panne unterwegs, zu empfehlen.
Eine etwas bessere Alternative ist ein Seilzug. Daran kann das Bike befestigt und in die Höhe gezogen werden. Das Arbeiten an einem derart befestigten Fahrrad ist jedoch nicht einfach, weil es nicht fixiert ist, sondern hin und her schwingt. Es kann zwar mit zusätzlichen Seilen an den Seiten gesichert und stabilisiert werden, so ruhig und fest wie in einem Montageständer lässt sich ein Fahrrad mit einem Seilzug aber nicht befestigen.

Zusammenfassung

Ein Montageständer ist ein nützliches Hilfsmittel für alle, die lieber Reparaturen und Wartungsarbeiten an ihrem Bike selbst verrichten, anstatt es in eine Werkstatt zu bringen. Am beliebtesten sind Fahrrad Montageständer in Form eines dreibeinigen Stativs. An ihnen lassen sich auch große Fahrräder wie Mountainbikes oder E-Bikes sicher befestigen, vorausgesetzt, ihre Tragkraft ist groß genug. Ein Montageständer erleichtert die Arbeit enorm, weil man sich nicht bücken muss, sondern in Augenhöhe arbeiten kann. Das Rad ist daran sicher befestigt und kann bei den meisten Modellen in alle Richtungen geschwenkt werden. Der Kauf erfolgt am besten im Internet. Dort kann man sich durch Produktbeschreibungen, Testberichte und Rezensionen anderer Käufer ausführlich informieren. Das hilft dabei, ärgerliche und teure Fehlkäufe zu vermeiden. Wer oft und gern an seinem Bike arbeitet, ist mit einem Montageständer gut beraten. Mit etwas Recherche im Internet findet man schnell ein Modell, dass sich ideal für den beabsichtigten Verwendungszweck eignet.

Quellen und weiterführende Links:

http://www.bike-magazin.de/suche/sword/montagest%C3%A4nder%20test.htmlhttp://www.mountainbike-magazin.de/test/equipment/test-9-montagestaender-fuer-fahrraeder.1188462.2.htm#1http://www.testberichte.de/testsieger/level3_fahrradteile__zubehoer_fahrradworkstands_2074.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Montageständer
https://www.vergleich.org/fahrrad-montagestaender/
fahrradblog.de/fahrrad-montagestaender/
fahrrad-montagestaender-test
idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/15992F5164856.html

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